Norwegen - mit Ski vom Gipfel bis ans Meer

Skitourenreise Lyngen Alps

 

 

Samstag 30. April war es endlich soweit und wir starteten bei strahlendem Sonnenschein von zu Hause aus Richtung Norden. Bereits im Flugzeug weiste uns der Pilot auf das bevorstehende Wetter hin: Schneesturm!…na bravo. Mit unserem Minibus, der gerade frisch mit Sommerreifen bestückt war, starteten wir unsere spannende, besonders für Mathias schweißtreibende Fahrt, nach Koppangen Brygger zu unserem Häuschen. Unentwegt schneite es bis zum nächsten Morgen weiter und wir konnten uns über 50cm frischen Pulver freuen. Wie gerufen hörte der Schneefall dann just in dem Moment auf, als wir in den Bus stiegen und gen Norden fuhren um zu unserer ersten Tour dem Stetinden aufzusteigen. Im besten Pulver zogen wir unseren Spuren durch den Schnee, fellten nochmal auf und stiegen noch auf den Rundfjellet. Verzaubert vom Anblick des Fjordes, direkt am Fuße der Berge, waren wir so euphorisch, dass wir doch glatt noch bis direkt ans Meeresufer abfuhren ;)

 

 

Am nächsten Morgen erwartete uns erneut frischer Powder über den wir uns riesig freuten, unsern Hausvermieter Alf allerdings weniger, musste er doch den ganzen Tag Schnee schaufeln und fräsen…der Arme. Diesmal nahmen wir den Rornestinden von Lyngenseidet aus ins Visir und hatten wieder das große Los gezogen, da bereits nach einigen Höhenmetern der Schneefall endete und die Sonne herauskam. Jauchzend zogen wir unsere Kurven den 500hm langen Hang ohne Pause hinunter und beschlossen dann gleich nochmal aufzufellen um den Karvingtinden auch noch zu besteigen. Diesen grandiosen Tag ließen wir dann gemütlich mit etwas viel Bier bei unseren Nachbarn ausklingen.

 

 

Der nächste Tag begann wie erwartet für alle leicht verkatert, doch war das nicht so schlimm, machte uns das Wetter diesmal eh kein Geschenk. Es schneite unaufhörlich und so machten wir nur eine sehr kleine Runde um unser Wissen bei einem Stabilitätstest nochmals aufzufrischen. Die restlichen Stunden genossen wir in der Sauna. 

 

 

Tag 5 unserer Reise begann wieder mit schönem Wetter und so nahmen wir die Fähre um auf die Südinsel zu gelangen, wo wir dann auf den Rissavarri stiegen. Wieder im allerbesten Pulverschnee kurvten wir vom Gipfel hinunter und schafften es auch recht souverän durch den „Tricky Wald“ wie er im Führer beschrieben wurde. Tags drauf hatten wir leider nicht so viel Glück, wir fuhren wieder nach Norden zum Storgalten wo wir zeitweise leider etwas mit dem Nebel zu kämpfen hatten. Ironischerweise verschwand dieser erst wieder als wir am Minibus ankamen. Trotzdem war es ein grandioser Berg. Nachmittags entspannten wir dann noch im Jacuzzi und am Abend wurden wir erstmals mit wolkenlosem Himmel belohnt und prompt sahen wir zum ersten Mal die Nordlichter.

 

 

 

Zum krönenden Abschluss unserer Tourenwoche peilten wir den Tafeltinden an, auf den wir direkt von unserer Haustüre aus starten konnten. Bei strahlendem Sonnenschein stiegen wir zum mächtigen Gletscherbecken auf und von dort über herrliche Hänge zum Gipfel. Die Aussicht war traumhaft und auch die Abfahrt enttäuschte uns wieder einmal nicht. Am Abend war erneut ein wahrlicher Sturm der Nordlichter zu bestaunen und so konnten wir uns überglücklich von Norwegen verabschieden und die Heimreise antreten.

 

 

 

 

Mit dabei waren:

Mathias Leo, Bergführer 
Evelyn Gafriller
Tanja Sonntagbauer
Isabella Pfeifenberger
Carla Braun-Elwert
Thomas Herramhof
Evelyn Faber

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Das Team
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